Die Neurologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Diagnose, Therapie und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems und der Muskulatur beschäftigt. Das Nervensystem umfasst dabei Gehirn, Rückenmark und die peripheren Nerven. Mehr als 100 Milliarden Nervenzellen steuern innerhalb dieses Systems unsere Bewegung, Sprache, Denken und Fühlen. Und die Experten für Erkrankungen oder Störungen dieser Funktionen sind die Neurologen.

Neurologen behandeln Kopfschmerz-Erkrankungen wie Migräne, Gefäßerkrankungen des Gehirns (neurovaskuläre Erkrankungen), die zu Durchblutungsstörungen und Schlaganfall führen können, neurodegenerative Erkrankungen wie die Alzheimer- und die Parkinson-Krankheit, Infektionserkrankungen des Nervensystems, ausgelöst z. B. durch Bakterien oder Viren, Hirntumore, Epilepsien oder Multiple Sklerose. Muskeldystrophien, ALS oder spastische Lähmungen sind Beispiele für neurologische Erkrankungen, bei denen die Muskeln betroffen sind. Insgesamt kennt die Neurologie über 200 häufige und rund 5.000 Seltene Erkrankungen. Diese sogenannten Orphan Diseases betreffen oft nur einen von einer Million Menschen. Dennoch müssen sie behandelt werden. Neurologen sind in diesem Bereich sehr aktiv.

Potenzial in Versorgung und Forschung

Der Bedarf an Fachärzten für Neurologie (genauso wie Assistenzärzte in Weiterbildung) im gesundheitlichen Versorgungssystem wächst stetig. Gründe sind die älter werdende Bevölkerung und die damit einhergehende steigende Zahl neurologischer Erkrankungen und Störungen. Außerdem bieten das Gehirn, das Rückenmark und auch die peripheren Nerven noch viel Potenzial zur Erforschung. Durch die Ergründung neurologischer Erkrankungen gelingt es auch noch heute, eine Vielzahl neuartiger Therapien hervorzubringen, die allein in Deutschland jährlich zehntausenden Menschen das Leben retten, deren Lebensqualität verbessern oder ihr Leben deutlich verlängern.

Fachkräftemangel in der Neurologie

Die Anzahl neurologischer Fachärzte und Fachärztinnen hat sich in den vergangenen 25 Jahren laut Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) verfünffacht. Mittlerweile sind mehr als 7.537 Neurologinnen und Neurologen in Deutschland tätig (Ärztestatistik der Bundesärztekammer, Stand: 2018). Das ist eine beeindruckende Zahl und zeigt die stets wachsende Bedeutung der Neurologie. Jedoch ist ein Mangel an jungen Nachwuchskräften fast überall spürbar: Denn die Zahl der Patienten wächst in gleichem Maß wie die Zahl der Neurologinnen und Neurologen.
Darum arbeitet der Stellenmarkt Neurologie gemeinsam mit Kliniken, Praxen, MVZs und Forschungseinrichtungen daran, das richtige Personal an die richtigen Stellen zu bringen. Nicht nur benötigen wir mehr engagierten Nachwuchs, also junge Ärzte, die sich für die Neurologie entscheiden, sondern auch die Qualität und Motivation der Mitarbeiter neurologischer Einrichtungen muss stimmen.

Dafür setzen wir uns ein.

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